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Puppenbau

 

Matthias Kuchta und Mechtild Nienaber beim Puppenbau in der Werkstatt in Radegast an der Elbe.

Wie die Figuren enstehen

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eit mehr als dreißig Jahren baut Matthias Kuchta seine Figuren zusammen mit der Puppenbauerin Mechtild Nienaber. Sie sind ein eingespieltes Team. Kuchtas Werkstatt in Radegast an der Elbe bietet ausreichend Raum und Ruhe für diese kreative, sehr zeitintensive Arbeit.

Krone

Alle Figuren entstehen zunächst im Kopf. Die beiden Künstler sprechen über das Stück und über die Besonderheiten der einzelnen Charaktere. Dann werden die Figuren auf Papier gezeichnet. Bei den großen Figuren dauert es oft bis zu drei Wochen bis zur Fertigstellung.

Regelmäßig ist Matthias Kuchta bereits wieder auf Tournee, während Mechtild Nienaber in ihrem Atelier in Ahausen bei Bremen noch weiter an den Figuren arbeitet.

Zu einem Stück gehören so um die 8 Figuren und teilweise bis zu 40 Requisiten, angefangen von der Feder bis hin zum gläsernen Schneewittchen-Sarg. Auf seinen Auslands-Tourneen stöbert Kuchta zwischen Spielterminen gerne mal in Antiquitäten- oder Kuriositätenläden und stößt so regelmäßig auf die eine oder andere Überraschung. Eine besonders ausgefallende Requisite kann auch schon mal der Auslöser für ein ganz neues Stück sein.